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Walls Of Fire Juni 2007 über Stormage:
Das Bandinfo kündigt es schon an, die Zeit für Stormage scheint spätestens mit dem zweiten Album der nordrhein-westfälischen Power-Metal-Band gekommen, denn was uns das Quintett hier in einer knappen Stunde anbietet, sollte jeden Fan solcher Bands wie Jag Panzer, Helstar und Nevermore in Windeseile begeistern. Stormage spielen dezent Thrash-lastigen Classic Metal amerikanischer Prägung, verpackt in vergleichsweise straighten Kompositionen und innerhalb eines weitestgehend epischen Rahmens. Der Sound ist von Beginn an schön rau, die Musik selber enorm rifflastig und der Gesang von Heiko Heseler vergleichbar mit dem variablen Organ eines Warrel Dane. Diese wunderbaren Voraussetzungen nutzt die Band auch gleich einmal, um mit einem forschen Anfangstrio, bestehend aus dem flotten „The Betrayal“ sowie den sehr traditionellen Stücken „Obey“ und „Hiding The Damned“, einen klaren Standpunkt zu markieren. Breaklastiges Songwriting auf der einen, auf den Punkt gebrachte Melodien auf der anderen Seite lassen keinen Zweifel an den hohen Ambitionen des Quartetts. Mit eingängigem Stoff wie „Inner State Of Mind“ und „A New World „Order“ setzt mal das Ganze gleichermaßen überzeugend und druckvoll fort und präsentiert sich problemlos in der ersten Liga des internationalen Genres.
Diesen Eindruck manifestieren Stormage schließlich noch mit der Nevermore-artigen Semi-Ballade „The Exile“, dem progressiveren „Walls Of Tears“ sowie dem an Brainstorm orientierten „Silent Enemy“, so das es schlussendlich kaum noch großer Worte bedarf, um diese brillant und souverän aufspielende Nachwuchs-Hoffnung anzupreisen. Nur soviel: Wer Nevermore liebt, Jag Panzer verehrt und klassischen US-Metal bevorzugt, der darf dieses fantastische Kleinod nicht verpassen. Leute, der deutsche Underground lebt!
Autor: [deadnextdoor]
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Metalroxx 11.06.07 über Stormage:
Auf in die zweite Runde! Die Plettenberger (NRW) STORMAGE bringen mit „Sudden Awakening“ eine neue Langrille an den Start. Wesentlich düsterer und sicherlich brutaler werden uns die insgesamt 13 Stücke vor den Latz geknallt. Was mit `The Betrayal` einen furiosen Start erfährt, hat mit `Last Goodbye` einen krönenden Abschluss gefunden. Vergleicht man die neue Scheibe mit dem Debüt „Balance Of Power“, so fällt der wuchtige Gesamtsound und die treibende Gitarrenfraktion am ehesten auf. Allerdings sollte man sich nicht darauf versteifen, der Band ein Maß an Eigenständigkeit abzusprechen, auch wenn man die Vorbilder (Rage, Brainstrom) allein wegen ähnlicher Gesangparallelen in den Sinn bekommt. STORMAGE wissen zu gefallen, haben mitreißende Melodien und intensive, zu jeder Gelegenheit bretternde Gitarrenpassagen am Start. `Hiding The Damned` kann vollends überzeugen und läßt sogar die Vorliebe zu US Power Metal Kapellen der Marke Vicous Rumors oder Heathen erkennen, ohne altbacken zu klingen. Etwas ruhiger geht es mit der Powerballade `Inner State Of Mind` weiter, um dann den nach vorne peitschenden Mittempokracher `Sudden Awakening` folgen zu lassen. Lasst euch entführen in die wunderbare Welt des Powermetals, das unterhalten und verzaubern kann. Damit wird eindrucksvoll bewiesen, daß verstärkt mit STORMAGE, die sicherlich zur Speerspitze der deutschen Nachwuchsbands zählen, zu rechnen ist. Der ultrafette Groove und die homogene Produktion runden die Scheiblette gekonnt ab.
Punkte: 9/10 Label: STF Records/M-System Songs: 13 Spielzeit: 50:35 Min Genre: Powermetal VÖ: 11.06.2007
Stefan „Dr. Rock“ Belik
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5 von 5 PunkteThe Pit Dezember 2007 über Stormage:
Mit ihrem zweiten Album „Sudden Awakening“ melden sich Stormage wieder zurück, und das ist auch gut so. Die sympathischen vier aus dem Sauerland zeigen, dass man sich nicht unbedingt an den Szenegrößen wie Gamma Ray oder Helloween orientieren muss, wenn man dem Power Metal frönt.
„The Betrayal“ beginnt ohne Vorwarnung recht zügig und reißt den Hörer direkt mit. Die böse grimmigen Vocals erzeugen direkt eine für die Band eher ungewöhnliche Stimmung. Der Sound ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich wuchtiger geraten und lässt nun keinen Grund mehr zur Beanstandung aufkommen. Heiko Heseler, der für die gelungenen Vocals zuständig ist, serviert hier auch einen Großteil der mehr als gelungenen Gitarrenparts. Hier klingt nie etwas flach oder handwerklich ungeschickt, nein, die Band weiß, wie man den Hörer anpeitscht.
„Obey“ hämmert sich durch den Raum mit der gelungenen Schlagzeugarbeit von Alberto Stumpf. Sie sorgt nämlich stets für den hier eingeschlagenen Treibfaktor, welcher natürlich auch durch Dirk Hegemann`s Bass seine Unterstützung findet. Leider wird der Refrain allerdings ein wenig zu häufig durch die Lautsprecher befördert.
Ein weiterer Höhepunkt nach dem Opener ist sicherlich „Hiding The Damned“. Gerade Live sollte dieser Track für einiges an Publikumsreaktionen sorgen. Ein guter Song mit viel Melodie unter der rauen Verpackung. Der einprägsame Chorus sorgt für den Festbrenncharakter im Gedächtniszentrum.
„Inner State Of Mind“ ist eine Ballade, welche aber wohl mit einer etwas weniger kräftigen musikalischen Ausrichtung ein noch größeres Ausrufezeichen wäre. Die Gitarren und die Drums sind hier für den soften Schmachtfetzen etwas zu hart und aggressiv geraten. Trotzdem hat der Song gerade auch wegen seines Gitarrensolos etwas Besonderes.
Dann wird`s Zeit für den Titeltrack des Albums: „Sudden Awakening“. Leider fällt er zu den bisherigen etwas ab, da sich zumindest mir die Vocalline in dem Song nicht so recht erschließen will, das wird zwar stellenweise von den tollen Gitarren wieder wett gemacht, aber es reicht trotzdem nicht zu einem weiteren Highlight.
„Revolution“ gerät da schon anders, man höre sich nur mal das Riff und den gelungenen Refrain an. Toll, wie Hugo Fromm und Heiko Heseler hier ihre Gitarren quälen und für gute Stimmung beim Hörer sorgen. Das Solo passt wie der sprichwörtliche Popo auf den Eimer. Jawohl, so gut kann Power Metal aus dem Sauerland klingen.
„Dark Side“ beginnt mit einem gelungenen, atmosphärischen Intro, welches mich zwar an einige Stücke aus den 80ern erinnert, aber trotzdem richtig gut gelungen ist. Die Vocals klingen hier gerade in den etwas tieferen Passagen sehr gut. Dagegen wirken die höheren Teilstücke schon fast ein wenig gequält, was aber durch das tolle Gitarrensolo mehr als ausgeglichen wird.
„A New World Order“ versinkt dagegen richtig gehend, da hilft auch der gefällige Chorus nicht. Dies ändert sich dann auch nicht mit „The Exile“, welches zwar richtig gut beginnt, aber dann doch merklich nachlässt. Irgendwie kommt mir der Begriff „Lückenfüller“ in den Kopf. Eigentlich ja eine gute Idee, einen schleppenderen Song in die Scheibe zu integrieren, aber das wirkt hier wie schon zigmal gehört und nicht ausreichend für einen ganzen Song, sondern eher als kurzer Part eines Songs. An der Instrumentalisierung liegt es nicht, denn hier ist alles handwerklich einwandfrei.
„Walls Of Tears“ weiß da schon wieder deutlich mehr zu überzeugen. Der Song brennt sich recht schnell in die Hirnrinde und verlangt nach häufigerem Hören. Schade, dass die Band dieses Niveau nicht durchgehend halten kann. Schön, dass hier auch der Bass von Dirk Hegemann zum Ende des Songs etwas mehr Spielraum bekommt.
„Silent Enemy“ gehört auch zu den besseren und weiß mit dem rein gesanglichen Einstieg zu überraschen. Die Gitarren schrabbeln so richtig schön daher, dass es einem auch bei minus 20 Grad warm ums Herz wird. „Kingdom Of Heaven“ haut dann nochmal so richtig schön auf den Tisch. Irgendwie klingt er zwar nicht richtig rund, aber genau das macht seinen Charme aus. Die gelungene Gesangslinie sorgt für das letzte Quäntchen Glückseligkeit. Cooler Song mit seltsamem Flair.
„Last Goodbye“ ist dann aber der echter Tiefpunkt der Scheibe. Irgendwie ohne jeden Zusammenhang zu dem Rest der Scheibe kommt hier etwas Gitarrengedudel und eine sonor klingende Stimme, die ihre Verse aufsagt. Bei einem Konzeptalbum an der richtigen Stelle hätte das gepasst, aber hier wirkt es wie ein Fremdkörper.
Fazit: Ein gutes Stück Power Metal ohne den oft vertretenen, fröhlichen deutschen Unterton. Man orientiert sich hier eher an Bands wir Rage oder Morgana Lefay, auch wenn dieser Vergleich nicht hundertprozentig passt. Die Band ist auf dem richtigen Weg, sich in der Szene zu etablieren und es würde mich nicht wundern, wenn ihr drittes Werk nach dem Motto „Make it or Break it“ für richtig Furore sorgen wird. Dieses Album ist schon eine beachtliche Steigerung und wenn es so weiter geht, dann darf man Großes erwarten. Vielleicht, auch wenn ich dann darüber schimpfe, lieber zwei, drei Songs weglassen und ein kürzeres Album herausbringen und ungeteiltes Lob einheimsen. Trotzdem gehen ganz klar meine Daumen hoch für die Combo.
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Colibri Magazin Dezember 2007 über Stormage:
„You can`t defeat the metal!“, postulierten Tenacious D.- und sie haben verdammt noch mal Recht! Der Metal hat bisher noch jeden vorbeiziehenden Trend überlebt und sich außerdem von allen Musikszenen am wenigsten verkauft. Den Beweis liefern immer wieder Bands wie Stormage, die jetzt mit SUDDEN AWAKENING wieder ein astreines Powermetal- Album beim Bochumer Label STF-Records an den Start bringen. Die Musik geht ordentlich nach vorne, inklusive Gitarrenbretter und Doublebass, düstere Texte und Pathos im Gesang runden die Sache ab. Ein gutes Stück klassischer Metal, das in der Szene großen Anklang finden dürfte.
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NoisyNeighbours Nr. 021 2007 über Stormage:
"Düster " soll es zugehen. Und "brutal". Soweit der Infotext. Kann ich nich arg viel mit anfangen, zumal ich einfach nich weiß, wie oder wann Musik "brutal" ist .Fangen wir doch nochmal von vorne an. Stormage lehnt sich hart an den US-amerikanischen Metal der späten 80er an, und Poster von Metal Church und Vicious Rumors dürften die Jungs unter Umständen heute noch an der Wand hängen haben.Stark kommt vor allem Sänger Heiko Hesseler rüber, gut auch Gitarrist Hugo Fromm, obwohl der ein oder andere mäkeln mag, das sie Gitarrenarbeit ruhig ein wenig innovativer hätte ausfallen dürfen. Aber wir hier gehören ja zu den Guten, und die Guten mäkeln nicht. Und sein wir da mal ehrlich: Gibt ja auch nichts zu meckern,und so dürfen wir gespannt sein,ob sich die Band wirklich zu einer "ernstzunehmenden Größe der deutschen Metal Szene" mausern wird. Das Potential hat sie.
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InHard Nr.58 Sept./Oktober 2007 über Stormage:
Die Power Metaller von Stormage treten auf ihrem zweiten Album „Sudden Awakening“ in die Fußstapfen von Bands wie Vicious Rumors und Metal Church. Ihre Songs verfügen über Power und mitreißenden Melodien, wobei sich Frontshouter Heiko Heseler ein ganz besonderes Lob verdient hat. Highlights der Scheibe gibt es viele, erwähnenswert sind auf jedem Fall der starke Opener „The Betrayal“, „Hiding The Damned“, und „Kingdom Of Heaven“. Eine beachtenswerte Band aus deutschen Landen, bei der das Zuhören durchaus Freude macht! David Comtesse
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Ox Fanzine 73 über Stormage:
Jeden Augenblick erwarte ich ein Hardrock- und Heavy Metal-Revival: das zweite Album der deutschen Power Metal-Band versetzt mich schlagartig ins Jahr 1987. Die prägnante Stimme mit dem ordentlichen Schuss Pathos erinnert mich sofort an HELLOWEEN. Intelligente Gitarrensoli mit einem melodiösen Eigenleben fügen sich ins Gesamtarrangement ein und der Schlagzeuger überzeugt mit einem variationsreichen Doublebassspiel. Trotz des hohen musikalischen Niveaus punkten bei mir nur die ruhigeren Momente ("Inner state of mine", "The exile", "Last goodbye") fernab der Stakkato-Gitarren- und Doublebass-Attacken. STORMAGE könnten durchaus Wegbereiter für eine weitere Hardrock- und Heavy Metal-Offensive werden. (50:35) (7) (Simon Brunner)
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Metal Inside July 2007 über Stormage:
Äußerst wuchtig und teilweise gar thrashig gehen die Power Metaller von STORMAGE auf ihrer zweiten Scheibe "Sudden Awakening" zu Werke und liefern 50 Minuten lang Hartkeks Mucke ab, die sich gewaschen hat. Das follow up zum 2005er Debüt "Balance Of Power" stürmt vom ersten Tone geradezu vorwärts und hinterlässt mit Sicherheit ne schmerzende Nackenmuskulatur. Kein Wunder bei hochklassigem Material wie dem Opener "The Betrayal", "Hiding The Damned", "Sudden Awakening (Killer!) oder dem hervorragenden "Walls Of Tears". Dem Freund traditioneller Kost wird das hier aufgetischte Mahl mit Sicherheit munden, zumal auf unnötigen Schnörkel und Lückenfüller voll und ganz verzichtet worden ist. Nur, bei aller Energie und Dynamik, die STORMAGE an den Tag legen, hat man doch irgendwie das Gefühl, einiges schon mal irgendwo gehört zu haben. Offensichtlich hat man sich ein bisschen was bei frühen RAGE entliehen, also RAGE zu der Zeit , als Peavey Wagner noch einer reinrassigen Metal Band vorstand. So passt es auch gut ins Bild, dass Sänger und Gitarrist Heiko Heseler dem guten Peavey in fast jeder Tonlage ähnelt. Wüsste man es nicht, man könnte denken, es mit RAGE zu tun zu haben, zumindest teilweise. Naja, es gibt wahrlich schlechtere Referenzen und ich will hier auch gar nicht erst den Verdacht aufkommen lassen, dass STORMAGE nur geklaut hätten, denn dafür offenbart die Truppe zu viel Klasse und Geschick. "Sudden Awakening" ist eine gute Platte und im Vergleich zum Vorgänger ein deutlicher Schritt nach vorne. (lk)
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Helldriver Magazine Juni 2007 über Stormage:
Wieder einmal liegt mir ein Album einer Bank vor, von der ich noch nie etwas gehört habe. Doch einmal mehr werde ich nicht enttäuscht. Da hat der Chef mal wieder meinen Geschmack getroffen. Stormage warten auf ihrem zweiten Album "Sudden Awakening" mit technischem, qualitativ hochwertigem und abwechslungsreichen Melodic Trash-Metal auf. Mir als altem Saitenquäler haben es natürlich allem voran die ausgefeilten und imposanten Riffs angetan. Hier wird auf wirklich hohem Niveau gearbeitet. Jedoch kommen auch die ruhigeren, balladesken Elemente eines gelungenen Albums nicht zu kurz. Was hier noch nicht so richtig passt, ist der Gesang. Vor allem bei den eben erwähnten langsameren Passagen werden kleinste Taktungenauigkeiten und "Stimmungsschwankungen" deutlich. Wird aber ordentlich zur Sache gegangen, geht einem jeden Metaller die Hose auf! Der Sound von "Sudden Awakening" ist im Großen und Ganzen recht ordentlich gelungen. Man sollte zwar keine Überproduktion erwarten, denn dafür kling das ganze etwas zu roh, aber wie Gollum schon sagte: "Gib es uns roh und zappelnd!" So soll es sein. Also schaut mal auf www.stormage-metal.de rein und testet die Jungs an. Wir werden noch einiges von Ihnen zu erwarten haben.
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Strutter´zine Juli 2007 über Stormage:
‘Sudden Awakening’ is the 2nd album of the German Power Metal band STORMAGE and without a doubt, this is a huge sounding album in the style of PRIMAL FEAR. Not only the sound and production is very impressive, but also the included 13 songs are all very big sounding Power Metal songs like only the German can make ‘em. PRIMAL FEAR, SINNER, GRAVE DIGGER and a little touch of US Power Metal a la ICED EARTH, it all can be heard on the new STORMAGE CD. “Hiding the damned” is a perfect example of True Teutonic Metal, but the band also has some diversity in styles, because a song like “Inner state of mind” is a very nice semi-melodic prog/heavy rockballad with some slight CRIMSON GLORY influences. Anyway, most of the time STORMAGE is doing the uptempo straight-forward Power Metal stuff and therefore fans of PRIMAL FEAR, IRON SAVIOR, with Gang vocals during the choruses to make this a really Teutonic Metal sounding record (with still an updated sound), will absolutely love this record! More info at: www.stormage-metal.de (Points: 8.2 out of 10)
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Metal District 2007 über Stormage:
Nach dem Debut „Balance Of Power“, das 2005 als Eigenproduktion erschien, kommt nun der Nachfolger „Sudden Awakening“, mit dem die Deutschen den Einstand bei ihrem Label STF Records feiern. Gegründet wurde die Band allerdings schon 1996, damals noch unter dem Namen ANTHEM. Erst 2003 änderte man den Namen, nicht zuletzt wohl durch die gleichnamige und ungleich populärere Band aus Japan.
Der aggressive Power Metal, der zeitweise mit Thrash Metal-Riffs und geilen Breaks durchsetzt ist, beinhaltet einige schöne Ideen, tolle Leads und coole Breaks. Vor allem Old-School-Metaller mit Hang zum US Metal (Angang der 90er) sollten mit dem abwechslungsreichen Songwriting sehr gut klar kommen. Einen herausragenden Track gibt es zwar nicht, aber ebenso ist kein Ausfall unter den dreizehn Songs zu entdecken. Eine Ausnahmeerscheinung ist sicherlich Sänger Heiko Heseler, der sämtliche Gesangsstile drauf hat. Ihn könnte ich mir auch in einer technischen Thrash Metal-Band als Gesangsakrobat vorstellen, doch auch an den einen oder anderen kräftigen US Metal-Sänger erinnert der junge Mann. Leider geht der Gesang stellenweise auf dem Album etwas unter, weil die Gitarren produktionstechnisch im Vordergrund stehen. Stellenweise wird dieser allerdings durch Backing Vocals unterstützt. Da die Band die Produktion jedoch komplett alleine auf die Beine gestellt hat, ist das Ergebnis durchaus ok.
Die Abwerchslung wird auf diesem Werk großgeschrieben, so gibt es neben Highspeed-Monstern der Marke „The Betrayal“ auch beim Titeltrack einen an METAL CHURCH erinnernden Track sowie groovende Stücke wie das mitreissende „Obey“ oder eingängige Songs wie der Headbanger „Hiding The Damned“ sowige thrashige Songs wie das harmonisch-aggressive „Revolution“. Sogar balladeske Töne findet man auf dem Album in Form des einfühlsamen „Inner State Of Mind“, so dass für Jeden etwas dabei sein sollte. Was jedoch noch ein wenig fehlt, sind die Elemente, die hängen bleiben und für den „Aha“- Effekt sorgen. Zudem geht der Band auf der Zielgeraden ein wenig die Puste aus, d.h. die letzten Songs können vom Songwriting nicht immer mit dem ersten Teil der Platte mithalten, Ausnahme ist hier das gewaltige „A New World Order“. Was bleibt, ist dennoch ein gutklassiges Album, das sich Traditionalisten einverleiben sollten und das Hoffnung auf mehr macht!
------------------------------------------------------------------ Stalker Magazine 14.06.2007 über Stormage:
Mit ihrem zweiten Album “Sudden Awakening” beweisen die vier Deutschen von Stormage, dass ihr Power-Metal noch brutaler und düsterer rüber kommen kann als auf ihrem Erstling. Jeder Song hat noch mehr Power, Aggression und Emotion als zuvor. Bretternde Gitarrenriffs, heftige Drums und powernder Gesang geben dem ganzen etwas Spezielles, Eigenes. Stormage haben sich mit diesem Album gesteigert und sich zu einer ernstzunehmenden Band in der Deutschen Metal Szene gemausert.
8/10
Sandy Mahrer
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Powermetal Juni 2007 über Stormage:
Für ihr Debüt "Balance Of Power" mussten die deutschen Metaller von STORMAGE mitunter recht harte Worte einstecken. Vor allem der, zugegebenermaßen wahrlich nicht gerade imposante Sound war es, den man bemängelte, weniger dagegen die musikalische Ausrichtung und Ausführung der im Sinne des Titels, ausgewogenen Mischung aus Power und Thrash Metal.
Das Quartett scheint sich diese Kritiken offenbar zu Herzen genommen zu haben und so fällt schon im mächtigen Opener 'The Betrayal' der nunmehr keinesfalls dünnbrüstige Sound positiv auf. Hinsichtlich der stilistischen Ausführung muss allerdings ebenso bereits zu jenem Song angemerkt werden, dass STORMAGE offenbar mit reichlich Wut im Bauch ihre neuen Songs komponiert haben, denn der Großteil der 13 Kompositionen kommt wesentlich heftiger aus den Boxen, als es noch beim Debüt der Fall war. Vor allem das nunmehr eindeutig mit deutlicher Thrash-Seite angelegte Riffing weiß immer wieder zu beeindrucken. Nicht nur 'The Betrayal' muss diesbezüglich erwähnt werden, sondern auch die offensichtliche Verbeugung gen US of A, genauer gesagt gegen dort ansässige Power Metal-Heroen wie VICIOUS RUMORS, in Form von 'Hiding The Damned' darf keinesfalls unerwähnt bleiben, schließlich haben wir es hier definitiv mit einem Hit zu tun, der wahrlich keinerlei Vergleiche zu scheuen braucht.
Gesangtechnisch ist Heiko Heseler zwar noch immer kein Barde vor dem Herrn geworden, seine mittelhohe und mitunter doch recht raue Stimme kommt aber vor allem in den im Up-Tempo-Bereich angesiedelten Kompositionen, die auch den Großteil von "Sudden Awakening" ausmachen, perfekt zur Geltung. Dass STORMAGE aber auch anders können, beweisen sie mit der wirklich gelungenen und völlig kitschfreien Ballade 'Inner State Of Mind'. Mit dem Titelsong geht es danach im Midtempo weiter, ehe 'Dark Side', das zwar mit balladeskem Beginn ausgestattet ist, unter Beweis stellt, dass auch der groove-betonte Power Metal hier nicht zu kurz kommt. Neben den wohl "üblichen Verdächtigen" aus deutschen Landen und den bereits zitierten Vorbildern aus den USA scheinen sich STORMAGE auch an den immer noch sträflich unterbewerteten MORGANA LEFAY zu orientieren und haben sich auch an deren massives Riffing dezent angelehnt, bestes Beispiel dafür sollte 'Walls Of Tears' sein.
Mit einem kurzen A cappella-Part beginnt dann 'Silent Enemy', wobei in diesem Track in späterer Folge Anleihen an Thrash Metal in der Version von OVERKILL als Einfluss ans Tageslicht kommen, bevor STORMAGE mit dem kompositorisch doch etwas holprigen 'Kingdom Of Heaven' und dem kurzen Outro 'Last Goodbye' ihre Vorstellung beenden. Letztgenannter Titel wird aber hoffentlich nicht zum Programm von STORMAGE werden, denn in dieser Form dürfen sie mich gerne wieder beehren.
Anspieltipps: The Betrayal, Hiding The Damned, Walls Of Tears, Silent Enemy
Walter Scheurer
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Metal Hammer Januar 2006 über Stormage:
Stürmische Zeiten brechen an,
Headbanger, die auf Stampfrythmen im Zusammenhang mit einer virtuosen Lead-Arbeit stehen, sollten unbedingt einmal dieses Debüt der vier hoffnungsvollen deutschen Newcomer antesten: Stormage bevorzugen einen brachialen Mid-Tempo-Groove, wie ihn uns die Amerikaner (Wicked) Maraya und die Schweden (Morgana) Lefay insbesondere Anfang/Mitte der Neunziger Jahre auftischten, wobei die Stimme von Shouter Heiko Heseler zwischen Dave Mustaine- und Charles Rytkönen Tonlagen variiert, aber auch gelegentliche Reminiszenzen an Grimson Glory Frontmann Midnight erweckt(die Maskenmänner aus Tampa, Florida, könnten übrigens auch beim Banger „They plan to be like god“ zumindest konzeptionell Pate gestanden haben). Das ganze pendelt zwischen kraftvollem Power- und Melodischem Heavy Metal, wird dabei stets von modern klingenden Gitarren flankiert und lässt ein zu jeder Sekunde greifbare, düster –unheilvolle Atmosphäre entstehen. Stilistisch lässt sich das ganze vage mit jenem Kurs vergleichen, den Megadeth auf ihrem letzten Scheibchen THE SYTEM HAS FAILED verfolgt haben. Dabei müssen sich Freunde eingängiger Melodien nicht in Askese üben: Stücke wie Wargames (toller Accept Groove!), der anfangs leicht exotisch anmutende Groover `The innocent once` oder das bedrohlich pulsierende `Black winter` gehen flott wie geschmeidig in die Gehörgänge, und der Rausschmeißer `Lost Criminal Spannt sogar den Bogen zu Priests Jahrhundertalbum PAINKILLER.
Ergo: Eine herzerfrischende Auslegung des modernen Heavy Metal, der in Deutschland seinesgleichen sucht.
Andreas Schöwe 5 Punkte
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Rockhard 224 / Januar 2006 über Stormage:
Alle Achtung!
Mit Stormage wächst ein Newcomer mit beachtlichem spielerischen und kompositorischen Niveau heran. Auf den stilistischen Pfaden von Metal Church, Armored Saint und Brainstorm wandelnd, schaffen es die vier Jungs aus Nordrhein-Westfalen , auf ihrem Debüt 14 sauber durcharrangierte , atmosphärisch dichte Songs vom Stapel zu lassen, die vor allem live noch einiges mehr an Wirkung entfalten dürften. Die leicht an Dvid Wayne ( R.I.P) erinnernde Stimme von Heiko Heseler garantiert Stormage den notwendigen Tupfer Eigenständigkeit, um schon jetzt aus der Masse herauszustechen.
Beachtlich!
Bruder Cle 7,5 Punkte
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