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Tourbericht vom 24.02.2007, Winternachtstraum in Arnsberg

Geschlaucht von der zurückliegen Woche, war das Aufstehen kein reines Vergnügen. Dann geht der Stress wieder los. Tasche packen, duschen, Klamotten überwerfen und los. Scheiße, ich sollte doch Ronny abholen, hätte ich fast wieder vergessen. Aber ohne geht auf gar keinen fall. Bin diesmal fast pünktlich um 15.21Uhr und bekomme dafür von Ronny ein fettes Lob. Stolz wie Oskar geht es zum Stützpunkt in Plettenberg und trotz der Pünktlichkeit müssen wir mit Schrecken feststellen, dass wir nicht die Ersten sind. Alberto war schon vor uns da und verweist uns somit auf den zweiten Platz, egal, es ist genug Bier da und der Begrüßungsschluck tut verdammt gut, Prost.

Dirk und Hugo trudeln so nacheinander ein und laben sich ebenfalls am Geschmack des guten Weizensaftes. Nach der Klärung das ich heute der Fahrer bin, da ich die meisten Sitze im Auto habe, wird der Wagen beladen und auf geht’s Richtung Arnsberg zum Winternachtstraum. Nach kurzem Stopp an der Tanke, wo noch mal Diesel und Bier substituiert wird folgen wir der freundlichen, weiblichen Stimme aus dem Navi, die uns durch den kompletten Arnsbergerwald lotst, der sicherlich mehr Kurven hat als alle Frauen dieser Welt zusammen.

Endlich angekommen um 17.45Uhr werden wir total freundlich empfangen und bekommen einen Parkplatz zugewiesen. Am Eingang treffen wir gleich Börnie und Matze mit Freundin, tut immer gut wenn man bekannte Gesichter sieht. Die Drei sind schon seid gestern hier und geben uns ersten Bericht darüber, wie geil das Festival ist!!! Schnell die Sachen aus dem Auto in den Backstagebereich geräumt und erst mal das Organisatorische klären. Wo ist Katering, wo gibt’s Bier, wo wird gespielt und wie ist die Technik. Alles ein Treffer ins Schwarze. Zu essen gibt’s Currywurst Pommes Majo für`n Nuller, das Bier ist umsonst. Als wir uns die wirklich gute Technik anschauen, sehen wir unsern alten Bekannten Björn am Mischpult wieder. Besser kann’s eigentlich nicht laufen, denn dann sind wird soundtechnisch schon mal auf der sicheren Seite. Beruhigt ziehen wir uns in den ziemlich gut gefüllten Backstage zurück und essen und trinken mal gehörig was. So jetzt noch schnell die Gemaliste ausfüllen, CDs und T-Shirts am Merchandisestand abgeben, fertig. Jetzt können wir uns die Bands anschauen. Zwei Bühnen, zwei Tage und 28 Bands, ist wirklich nicht zuviel versprochen. Respekt für so eine stramme und gute Organisation. Auf der großen Bühne spielt gerade ne Knüppelcombo, erste Sahne. Die mit zwei Videoleinwänden und super Lichtshow ausgestatte Bühne animiert die Menge zur Extase, was für eine Stimmung. Ein Metalmekka für jeden der auf laut, schnell, hart und schwarz steht. Leider spielen wir nur auf der kleineren Bühne, was aber nicht weiter stört, da dort der Sound als auch die Stimmung weitaus besser sind. Jetzt geht’s im 30 minütigem Wechsel, große Bühne kleine Bühne und so weiter. Dann 19.50Uhr können wir unser Equipment auf die Bühne stellen und soundchecken. 30 Minuten Umbaupause haben wir noch nie auf nem Festival gehabt, Respekt, das war sehr entspannend.

Das gab Ronny und mir noch die nötige Zeit schnell noch 2-3 Bier zu stürzen und den Anderen noch Bier auf die Bühne mitzubringen, was auf große Akzeptanz stieß. Dann sagte Ronny noch zum guten Überfluss, das er den Van zurück fahren möchte. Besser kann es eben nicht laufen!

20.21Uhr, also auf die Minute genau 5 Stunden später seit Abfahrt bei Ronny, geht’s endlich los.

Der Saal ist proppen voll und vor der Bühne schütteln die Metalheaz die Birne, welch ergreifender Moment!!!

Dann spielen wir noch am Ende des Programms zwei Songs von der neuen Scheibe, die im April 2007 erscheinen wird, und das mit vollem Erfolg, scheinen gut anzukommen die neuen Sachen. Nach der kurzen Spielzeit von 30 Minuten verlassen wir die Bühne nicht nur glücklich sondern auch nassgeschwitzt und machen Platz für die nächste Band. Das Equipment verladen wir sofort in den Van , holen uns isotonisches Warsteiner im Backstagebereich und schauen uns noch ein paar Bands an. Doch um ca. 1.00 Uhr sind wir Fünf alle am schwächeln und treten die Heimreise an. Welch ein schöner Abend!!!!!!!!!

Trotz der weiblichen Stimme aus dem Navi fahren wir nicht wieder durch den Arnsbergerwald, sondern über die Autobahn, was die Rückfahrt wesentlich erträglicher macht. Am Stützpunkt angekommen laden wir aus und müssen noch mal das Equipment die 1000 Treppenstufen rauftragen.

Endlich Feierabend!!!!!!!!!!!!!!

Fazit: Super Festival mit spitzen Bands. Grandiose Organisation, was mich dazu verleitet die Initiatoren von Orden Ogan umzubenennen in Orden Organisation!

Metal Rulz forever

Heiko von Stormage

 

 

 

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